Die Bräute Allahs

Februar 10, 2007 um 6:11 am | Veröffentlicht in Frauen im Islam, Middle East, Publikationen, Skandale, Videos, Waffen, World War IV | Hinterlasse einen Kommentar

Besonders abstoßende Berichte über Selbstmordattentäterinnen aus Tschetschenien (Wahhabiten, Terrrorschule Bin Laden) und Palästina veröffentlichte Julia Jusik, Die Bräute Allahs: Selbstmordattentäterinnen aus Tschetschenien, Niederösterreichisches Pressehaus, 2004. Um für ihre preisgekrönte Reportage vor Ort recherchieren zu können, verbrachte die Moslauer Journalistin einige Monate lang in Tschetschenien:

„Ich schreibe über Kamikaze-Frauen, die mein Land in die Luft jagen. Ich will erzählen, wer sie sind und warum sie das tun. Ich will, dass man jede von ihnen persönlich kennt.“

Die Frauen werden von Terroristen oder von ihren Brüdern oder den Familien ihrer getöteten Ehemänner rekrutiert. Für diese ist es von Vorteil, dass Frauen in islamischen Gesellschaften leicht kontrollierbar sind und vor allem von Sicherheitskräften seltener als Gefahr gesehen werden. Die Bomben werden in den allermeisten Fällen ferngezündet. So kann die Ausbildung und Vorbereitung zur schwarzen Witwe einfach gehalten werden und die Terroristen behalten die Situation unter Kontrolle.

Einmal mehr zeigt das Buch von Julia Jusik auf, wie wenig der „islamistische Terrorismus“ mit Religion zu tun hat. Auf beiden Seiten der Streitparteien agieren Geheimdienste, mafiaähnliche Organisationen und regelrechte Kriminelle, um politische Ziele durchzusetzen oder um Macht und Geld zu erreichen. Die Frauen, die sie beschreibt, waren keine geistesgestörten, fanatischen Mörderinnen, sondern unglückliche Opfer. Ich binde hier an dieser Stelle ein Videoclip ein, auf dem Maria Callas „Casta Diva“ aus der Oper „Norma“ singt, um all´jener Frauen in Tschetschenien zu gedenken, die niemals eine Chance bekamen, etwas aus ihrem Leben zu machen.

Rezensionen: Frank Raudszus, Tagesschau

Bild: Die Bräute Allahs


[youTube=http://www.youtube.com/watch?v=AqCmzU6e7-k]
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