Dominique Aubier

Februar 25, 2007 um 4:20 pm | Veröffentlicht in Anachronismen, Gesellschaft, Publikationen, Q´chott, Vom Klima, Without Clash, World War IV | Hinterlasse einen Kommentar

Als die USA den Vietnamkrieg führte, entwickelte sich als Reaktion auf die Brutalität und die Opfer des Krieges eine Protestbewegung. Dieser Zeit entstammt das Musical Hair (im Untertitel The American Tribal Love/Rock Musical), das als Meilenstein innerhalb der Popkultur der späten 1960er-Jahre gilt. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Gruppe aus der Hippie-Bewegung, die versucht, dass „Wassermannzeitalter“ herbei zu singen:

This is the dawning of the age of aquarius…
(deutsch: Das Zeitalter des Wassermannes dämmert herauf…)

Um ein Gegengewicht zur jetzt herrschenden Weltuntergangsstimmung (Bible Code, Nostradamuscode, Terrorhysterie, Klimahype) zu finden, müsste es doch Freude machen, positive Gedankengänge oder Projekte zu fördern. Einen Ansatz dazu bietet die Schriftstellerin Dominique Aubier:

Die Schriftstellerin Dominique Aubier möchte dieses Rätsel von Don Quichote, einem vielgelesenen Buch des Dichters Miguel Cervantes zu lösen. Als Expertin der hebräischen Kabbala öffnet sie Don Quichotes Symbolik, dekodiert und befreit ihren Sinn. Die Entdeckung ist unerwartet :Don Quichote ist im Originalen gleichzeitig im spanischen und im hebräischen lesbar.

Die zweite originale Ausgabe (1608), von Cervantes revidiert, ist mit groben „Fehlern“ gespickt, die die offiziellen Gelehrten in den folgenden Ausgaben schnellsten „korrigierten“. Kodierte Nachrichten, darunter manche direkt aus dem biblischen Text, besonders Ezekiels.

Don Quichote (Q‘ chott im Aramäischen bedeutet Wahrheit) wurde in der Erinnerung an Spanien als Begegnungsland der drei monotheistischen Religionen geschrieben und schlägt der Zukunft ein umfassendes kulturelles Projekt vor. …“(Aubier, Reichelberg, Mac Gaha, Baruch, Wikipedia).

Das erfolgreiche Musical „Der Mann von der Mancha“ wurde frei nach den Ideen dieses Klassikers der Weltliteratur von Miguel Cervantes verfasst. Den Text des berührenden Musicals verfasste Dale Wasserman (leider nur mit einem „n“ geschrieben). Die Handlung dürfte bereits bekannt sein:

Miguel de Cervantes und Don Quijote, das lebendigste Geschöpf seiner dichterischen Phantasie, verschmelzen in Mitch Leighs Musical Der Mann von La Mancha gewissermaßen zu einer einzigen Gestalt. Der von der Inquisition eingekerkerte Dichter spielt mit seinen Mitgefangenen seinen Ritterroman nach. Mörder und Diebe, die zunächst das Manuskript verbrennen wollen, schlüpfen fasziniert in die ihnen zugeteilten Rollen; Miguel de Cervantes selbst agiert dabei als Don Quijote.

Ein spanisches Kulturinstitut, „Instituto Cervantes“ mit zwei Hauptsitzen in Madrid und Alcalá de Henares, wurde nach dem berühmten spanischen Autor von Don Quijote benannt. Es wurde 1991 von der spanischen Regierung ins Leben gerufen mit dem Ziel, die spanische Sprache zu fördern und das Kulturgut aller spanischsprachigen Länder bekannt zu machen und zu pflegen. In 29 Ländern existieren derzeit 44 Niederlassungen in Europa, Amerika, Asien und Afrika.

Ganz sicher aus dem Wasser aber kommt der Delfin. Diese freundlichen Tiere beflügelten schon immer Mythen und Märchen. Auch ein Sternbild wurde „Delfin“ benannt. Obwohl bis jetzt für den Erfolg der „Delfintheraphie“ keine mathematisch messbarer Beweis erbracht werden konnte, bereiten doch diese Gesellen des Meeres kranken und behinderten Kindern viel Freude. Sowohl in den USA, in Israel, in der Türkei und auch in Deutschland (Nürnberg), wird oder wurde versucht, durch den Kontakt mit diesen Tieren besonders armen Kindern zu helfen.

Diese Tiere stehen symbolisch auch für die Verbundenheit zwischen Menschen und Tieren und dass „Friede“ (Delfin) besser als „Krieg“ (Hai) ist. Einmal habe ich gelesen, dass eines Tages, wenn die Menschheit im Chaos versinkt, Delfine an Land kommen würden, um den Menschen zu helfen. Es gibt auch eine moderne Managementmethode, die Delfinstrategie heißt, entwickelt von Dudley Lynch und Paul Kordis, die auf der Win-Win-Strategie aufbaut, d.h. dass Verhandlungen so geführt werden sollten, dass das Ergebnis für beide Seiten ein Erfolg wird.

In der griechischen Mythologie galten Delfine als Totemtier der Göttin Demeter, die zuständig für die Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides, der Saat und den Gang der Jahreszeiten war, also für Liebe als Kraft der Schöpfung, nicht im sinnlichen Bereich. Es ist schon klar, dass der „Fisch“ das gebräuchliche christliche Symbol ist, aber es sollte ja ein Symbol für alle Religionen und Kulturen sein, nicht nur für unsere. Wenn ein Projekt, an dem die drei großen Religionsgemeinschaften auf der Basis von „Wahrheit und Liebe“ mit Hilfe moderner Ideen, der „Delphinstrategie“, erstellt werden könnte – dann – könnte das „Zeitalter des Wassermanns“ beginnen.

Fast alle Lebensräume sind erschlossen. Wohin mit den vielen Menschen? „Ocean city“ als Lösung? Über eine solche Idee wurde bereits diskutiert! X-Seed 4000 oder auch Ocean City nannte man einen visionären Wolkenkratzer-Entwurf aus dem Jahr 1980, der von Japan als eine künstliche Insel entworfen wurde. Eine Million Menschen sollten darin wohnen, arbeiten und ihre Freizeit gestalten. Natürlich würde es sehr viel Geld kosten, solch ein Projekt zu realisieren.

Auch wenn sich diese Ideen erst in der Entwicklung befinden – wer sagt, dass diese nicht eines Tages realisiert werden könnten? Noch vor hundert Jahren hätte sich niemand den Flug zum Mond, den Bau von Unterseebooten und eine so großartige Kommunikationsmöglichkeit wie das Internet vorstellen können. Könnte nicht der „Friede im Heiligen Land“ für alle Menschen auf Welt ein Anliegen und große finanzielle Opfer Wert sein? Wasser in die Wüsten – für die Araber, eine „Neue Stadt“, Ocean City als zusätzlicher Lebensraum, als „Gelobtes Land“ für die Juden, dies könnte doch für unsere Welt, für unsere Erde, wichtiger sein als diese grässliche Aufrüstung und ein Flug zum Mars!

Homepage: Dominique Aubier, Delfinstrategie

Bilder: Hair, Josef Meinrad als „Mann von der Mancha“, Don Quichote, Delfintheraphie, Demeter, Friedenstaube

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