Zionismus

März 28, 2007 um 7:18 pm | Veröffentlicht in Anachronismen, Democrats, Middle East, Publikationen, Skandale, Without Clash, World War IV | Hinterlasse einen Kommentar

Manchmal recherchierte ich nicht direkt, sondern surfte ganz einfach und ließ mich dabei im Internet treiben. Dabei bemühte ich mich, von keinem durch Vorurteile bereits fixiertem Standpunkt auszugehen, sondern sah mir auch manchmal Seiten an, deren Inhalt meinem bisheriges Weltbild widersprach.

So stieß ich eines Tages ganz nebenbei auf die Veröffentlichungen von Lenni Brenner.

Lenni Brenner: Lebenslauf Wiki
Lenni Brenner: Bücher
Lenni Brenner: Zionism in the Age of Dictators
Lenni Brenner: The Iron Wall

Ebenfalls als sehr massiver Kritiker des Staates Israel gilt Israel Shahak:

Israel Shahak

Oberflächliche Leser verwechseln Israel Shahak entweder gerne entweder mit Yitzhak Shamir, dem Premier-Minister von Israel von 1983 bis 1984 und nochmals von 1986 bis 1992 oder mit Israel Shamir, der die optimistische Meinung vertritt, Israel könnte als Demokratie nach dem Prinzip „One Man – One Vote“ funktionieren.

Wer Zusatzinformationen zu diesem Spezialthema sucht, kann auch in einem älteren Buch des bekannten Bruno Brehm, Am Rande des Abgrunds, Leopold Stocker Verlag, 1950 im Kapitel „Folke Bernadotte“ S 612 ff nachlesen, dass es bei der Gründung Israls nicht unbedingt sanft zuging.

Sehr gute und detaillierte Informationen über den Zionismus bietet die Homepage von Hagalil:

Hagalil.com: Zionismus

Mir fehlen die Worte, um einen derartigen Skandal zu kommentieren und auch die Lust, an dieser Stelle Bilder einzufügen. Die meisten Details über die Entstehung des Staates Israel in den oben aufgeführten Veröffentlichungen sind bei uns zur Gänze unbekannt. So erinnere ich nur kurz an das bekannte Zitat aus „Hamlet“ von Shakespeare: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als eure Schulweisheit sich träumt.

Dies bringt mich zurück nach Persien. In einem Weblog der WAMS las ich vor einigen Monaten, dass die Wissenschafterin Hildegard Hammerschmidt Hummel behauptet, neue Details über das Privatleben des Dichters Shakespeare herausgefunden zu haben. Sie glaubt, im Bild des Malers Gheeraert ’ ‘Persian Lady’ das Vorbild für ihres Shakespeares große Liebe “Dark Lady” -gekleidet nach der damals üblichen “Persienmode” – gefunden zu haben. Die Dame hieß ihrer Meinung nach Elizabeth Wriothesley, geb. Vernon, Gräfin von Southampton:

The restles swallow fits my restles minde,
In still revivinge still renewing wronges;
her Just complaintes of cruelty unkinde,
are all the Musique, that my life prolonges.
With pensive thoughtes my weepinge Stagg I crowne
whose Melancholy teares my cares Expresse;
hes Teares in sylence, and my sighes unknowne
are all the physicke that my harmes redresse.
My onely hope was in this goodly tree,
which I did plant in love bringe up in care;
but all in vaine, for now to[o] late I see
the shales be mine, the kernels others are.
My Musique may be plaintes,
my physique teares If this be
all the fruite my love tree beares.(Sonett)

Der persische Dichter Rumi, Dschalal ud-Din schrieb einmal eine Prosasammlung „Fihi ma fihi“ – über das Sein und nicht Sein. Man sieht, gute Dichter sind immer aktuell, denn inzwischen hat sich das militärische Aufgebot der USA an der Grenze zum Iran verstärkt, ein Angriff scheint kurz bevorzustehen (MOSCOW, March 27 (RIA Novosti), GlobalResearch.ca).

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