JibJab und Seymour Hersh

Juli 15, 2008 um 10:29 pm | Veröffentlicht in Gesellschaft, USA, Videos | Hinterlasse einen Kommentar

So richtig perfekt durch den Kakao ziehen kann und soll man sich am besten selber. Aber ob nicht gar so viel Humor einem echten Eigentor gleich kommt? John McCain zum Thema Computer:

Unerreicht in Sachen Humor sind die Filme der Cartonisten Jib Jab. Unvegessen bleibt sicherlich das witzige Filmchen „This land is my land“ anlässlich des Wahlkampfes zwischen GWB und Senator John Kerry:

Auch anlässlich des derzeitigen Wahlkampf wurden die Kandidaten bereits gehörig verrissen. Unglaublich, wie graziös hier John McCain dahinschwebt:

Über „Selbstgemachtes“ geht aber überhaupt nichts. Es war von vornherein klar, dass es nochmals als Mega-Wahlkampfthema aufgekocht und aufgegossen wird, dass Obama´s Vater ein Moslem war. Wie in den Tageszeitungen beichtet wurde, war eine von der „New Yorker“ auf de Titelseite veröffentlichte Karikatur des Kandidaten Obama Barack und seiner Frau so boshaft, dass weltweit über diese Zeichnung berichtet wurde.

Deshalb sieht sich nun sicherlich eine große Anzahl von Usern auf der ganzen Welt die Homepage der New Yorker an, um die umstrittene Karikatur sehen wollen, auf der Obama Barack mit dem Turban auf dem Kopf und Michelle Barack mit einem Maschinengewehr auf dem Rücken zu sehen ist.

Vorsicht: Backslash! Die New Yorker ist ein „Hausblatt“ der Liberalen, noch genauer gesagt jenes Magazin, das regelmäßig Artikel des bekannten Enthüllungsjournalisten Seymour Hersh veröffentlicht. Den vielen „Reps“, die diese Seite vermutlich mit besonderem Vergnügen anklicken werden, kann, wenn sie sich dieses Online-Magazin nur ein klein wenig ansehen, dessen Informationskampagne betreffend den Iran fast nicht entgehen (15.7.2008, newyorker.com).

Johnny Appleseed

Juli 9, 2008 um 10:13 pm | Veröffentlicht in Gesellschaft, USA, Videos, Waffen, Without Clash | Hinterlasse einen Kommentar

Bei allem Respekt vor der amerikanischen Nation kann kein Mensch behaupten, dass die USA auf kulinarischem Gebiet eine Vormachtstellung einnimmt. Dieses Gebiet zu vernachlässigen bzw. in Vergessenheit geraten zu lassen, hinterlässt keinen guten Eindruck.

Früher einmal, zur Zeit der amerikanischen Kolonialzeit, wurde gerne eine nette Geschichte von einem Pionier erzählt, der eigentlich John Chapman hieß, besser aber unter dem Namen „Johnny Appleseed“ bekannt war. Dieser Johnny Appleseed zog, höflich, freundlich und fromm, immer weiter nach Westen und pflanzte dabei immer wieder Apfelbäume in großer Anzahl. Natürlich mochte ihn jeder. Viel später wurde seine Person auch dadurch bekannt, dass Walt Disney seine Person in einem lustigen Zeichentrickfilm auf die Kinoleinwand brachte:


Im übetragenen Sinn müssten es also Amerika, das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, sehr wohl schaffen, in der Verhandlung mit islamischen Ländern auch ohne Einsatz von Gewalt einen Kompromiss zu erreichen.

Erst vor wenigen Wochen dagegen behauptete ein früherer iranischer Botschafter, man hätte Präsident Ahmadinedschad anlässlich seines Besuchs in Rom einer hohen Strahlung ausgesetzt und so versucht, – milde ausgedrückt – seiner Gesundheit zu schaden (20.7.2008, globalsecurity.org).

Nochmals an die Kochkunst gedacht, war zwar Jakobs Methode, Esau mit Hilfe eines Linsengerichtes dessen Erbteil abzuluchsen, auch nicht gerade fein, funktionierte aber im Vergleich zu „modernen Methoden“ zumindest der Legende im AT nach wesentlich besser (1. Buch Moses, 29-34).

Zum Jahreswechsel: Fu Long

Januar 1, 2008 um 12:09 am | Veröffentlicht in Middle East, USA, Verständigung, Videos, Vom Klima, Without Clash, World War IV | Hinterlasse einen Kommentar

Gewaltsame Übergriffe wie etwa der Angriff der Türkei auf die kurdische Terrorgruppe PKK im Irak und die Ermordung der Politikerin Benazir Bhutto in Pakistan geben für die Befürchtung Anlass, dass sich während der restlichen Amtszeit des G.W.B. vorhandene Konflikte doch noch wie ein Flächenbrand ausbreiten könnten.

Obwohl sich die Stimmung zwischen Israel, dem Iran und den USA durch den entlastenden CIA-Bericht NIE offiziell vorsichtig entspannt hat, sind einige Beobachter wie etwa der aufmerksame Professor Chossudovsky aus Ottawa deshalb noch weit davon entfernt, Entwarnung zu geben (30.12.2007, Globalresearch.ca).

Als ich zur Erholung wieder einmal auf der nett und liebevoll gestalteten Website des Schönbrunner Zoos in Wien surfte, betrachtete ich besonders das Panda-Tagesbuch, um mich über die Fortschritte des kleinen Fu Long – so heißt das vor kurzer Zeit noch winzige Bärenkind, genau zu informieren (siehe auch Posting). Der kleine Kerl ist inzwischen ordentlich gewachsen und darf zu Beginn des neuen Jahres 2008 zum ersten Mal hinaus (Zoo Schönbrunn).

Der Name Fu Long bedeutet „Glücklicher Drache“, wobei der Drache in China noch einmal das Symbol für besonderes Glück ist. Glück – das werden die Millionen Menschen im Nahen und im Mittleren Osten im kommenden Jahr in großem Ausmaß benötigen. Guten Rutsch in ein schönes und erfolgreiches neues Jahr wünsche ich an dieser Stelle allen Lesern.



Bild: Fu Long

Weihnachten

Dezember 26, 2007 um 4:38 pm | Veröffentlicht in Generell, Verständigung, Videos, Without Clash | Hinterlasse einen Kommentar

Während Hardliner und Fundamentalisten auf islamischer und christlicher Seite wieder gegeneinander Vorwürfe machen, verschwindet die Erinnerung an Gemeinsamkeiten zwischen den großen Weltreligionen. In diesem Beitrag möchte ich einige Beispiele für Berührungspunkte zwischen den großen Weltreligionen aufzählen und binde dabei einige stimmungsvolle Videoclips mit bekannten Weihnachtsliedern in den folgenden Text ein. .

Ein Berührungspunkt zwischen den zwei Weltreligionen ist die Marienverehrung, denn auch die Moslems verehren „The Blessed Virgin Mary“ als Mutter des „Propheten Isa“, Jesus. In überkonfessionellen Sinn sangen Bono und Pavarotti das „Ave Maria“ von Schubert gesungen:

Das Vorbild für die volkstümliche Gestalt des Hl. Nikolaus, des Santa Claus und somit auch des Weihnachtsmannes war der Hl. Nikolaus, ein Bischof aus Myra. Myra liegt ist in der heutigen Türkei und damit eigentlich in Asien. Die Datteln, die der Patron der Schüler häufig zu anderen Schätzen in die Geschenksäckchen steckt, könnten sogar aus dem Iran sein (Persepolis).

Freilich entstand der Islam entstand erst hunderte Jahre später nach dem Tod des frommen Bischofs, die Türkei erst recht. Aber die Wurzeln des Islam standen insgesamt nicht nur auf arabischem, sondern auch auf jüdisch-christlichem Boden. Die Grenzen sahen früher ganz anders aus. Sie wurden damals willkürlich von Menschen gezogen. In diesem Sinn könnten sie sich auch wieder ändern. Diskussionen über einen möglichen Beitritt der Türkei zur EU erregen nach wie vor die Gemüter.

Aber besonders den Kindern ist ohnehin egal, woher lieb gewordene Gebräuche und Lieder eigentlich kommen, wenn das Gebotene nur hübsch und freundlich ist oder gut schmeckt. Immer wieder hören sie gerne den Song von Rudolph, the Rednosed Reindeer, obwohl die Geschichte vom Weihnachtsmann, dessen Schlitten von Rentieren gezogen wird, eigentlich ein Paradebeispiel für eine „mixture of civilisations“ darstellt.

Weiße Weihnachten wünschen sich nicht nur die meisten Menschen in den europäischen Schigebieten, sondern auch im Iran, denn in diesem Land wird das Schi fahren immer beliebter (outside.away.com). Was wäre auch der Winter ohne Schnee?

[Youtube=http://www.youtube.com/watch?v=F8BH4M9V1N8]

Doch nicht immer vermitteln Schnee und Kälte den Eindruck von Spaß oder Gemütlichkeit am heimatlichen Herd. Im Film Doktor Schiwago, der zur Zeit der bolschewistischen Revolution in Russland spielt, versuchen einzelne Menschen vergeblich, ihr Glück zu finden und irren durch die Kälte:

Fast niemand denkt heute noch daran, dass die Verwendung von Schlag- und Blasinstrumente bei den Janitscharen die klassische Musik in Europa sehr stark beeinflusste. Der erste Name für ein der Oboe ähnliches Instrument, Zurna, stammt wahrscheinlich sogar aus Persien (musicofananatolien.com).

Zu jenen Musikstücken, die in der Adventzeit gerne aufgeführt werden, gehört das Musikstück „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel:

For unto us a Child is born, unto us a Son is given, and the government shall be upon His shoulder, and His name shall be called Wonderful, Counsellor, The Mighty God, The Everlasting Father, The Prince of Peace.

An manchen Stellen dieses bekannten Oratoriums, wie etwa beim bekannten „Hallelujah“ setzt der Komponist auch Oboen ein.

Mit Grüßen an die Türkei „The Little Drummerboy“, dargestellt von Josh Groban und dem bekannten Janitscharenchor aus der Oper „Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart (Giannini-drums.ch):

[Youtube=http://www.youtube.com/watch?v=prcz3dx8GSQ]

[Youtube=http://www.youtube.com/watch?v=mtd-YUKr2dc]

In der Weihnachtszeit klingen nicht nur die Glocken von den Kirchentürmen, sondern auch die Schellen auf den Geschirren der Pferde, die in ländlichen Gebieten vielfach vor den Schlitten gespannt werden:

[Youtube=href=“http://www.youtube.com/watch?v=7QhiqJrCWcs&feature=related%5D

Bei diesem Hobby frieren oft die Hände und die Zehen ganz ordentlich und es ist herrlich, in die warme Stube zu kommen, um dort heißen Tee zu trinken. So schön es auch ist, in der Stadt spazieren zu gehen, die Auslagen anzusehen und die Geschenke auszuwählen, macht es doch müde.

Mal ehrlich – vielen läuft bereits jetzt in der Adventzeit das Wasser im Mund beim Gedanken an die leckeren Weihnachtsplätzchen, Törtchen, Marzipan und Kekse zusammen. In den weihnachtlichen Köstlichkeiten sind oft Pistazienkerne enthalten (Pistazien-Mandelstollen, Passionsfrucht-Mousse im Bitter-schokoladengitter, Marzipan ,Kirsch-Kokos-Küsschen).

Die Glocken wurden im alten China erstmalig als Musikinstrumente verwendet (China ABC). Von dort gelangten sie nach Europa und gehören schon längst zum westlichen Kulturkreis. Der Großteil der Importe dieser exotischen Schalenfrucht stammt dagegen nach wie vor aus islamischen Ländern wie etwa dem Iran. Der Wert der iranischen Pistazienexporte erreichte in diesem Jahr 230 Mrd. Dollar (Fruchtportal.de). Dem Familienunternehmen des bekannten iranischen Politiker Rafsandschani wird eine Monopolstellung im Pistazienhandel nachgesagt.

Zum Weihnachtsfest gehört auch die Erinnerung an jene Stellen in den alten Hl. Schriften, in denen Engel am Werk sind. So verkündete „der „Engel des Herrn Maria die Botschaft“ und Engel waren´s der Legende nach, die den „Hirten auf dem Felde“ verkündeten, dass der „Messias“ geboren war. Dabei werden Engel bereits im Alten Testament erwähnt. Schon nach der Vertreibung von Adam und Eva wurden von Gott Cherubim als Wächter für das Paradies aufgestellt (1. Buch Mose 3,24), Im Islam vermittelte Erzengel Gabriel, auf arabisch „Djibril“, Prophet Mohammed den Koran. Der Gedanke an Engel, an höhere Wesen, die die Engel vor Gefahren schützen, blieb auch in der modernen Unterhaltungsmusik erhalten, wie etwa im Song „I have a dream“ der bekannten Popgruppe ABBA,

Der biblische König David und Prophet Mohammed, der Begründer des Islam hatten etwas gemeinsam: Beide arbeiteten in ihrer Jugendzeit als Hirten. Auch Jesus, für die Christen der wahrhaftige Sohn Gottes, bezeichnete sich oft als der „gute Hirte“. Fast alle Angehörigen der christlichen Glaubensgemeinschaft kennen das deutsche Weihnachtslied: „Kommet ihr Hirten“:

[Youtube=href=“http://www.youtube.com/watch?v=_d5WlY7zaAs&feature=related%5D

Der schöne alte 23. Psalm „Der Herr ist mein Hirte“, entstand bereits, bevor die drei abrahamitischen Religionsgemeinschaften auseinander drifteten (Wiki). König David spielte damals bereits auf einem Vorläufer der jetzigen Harfe, auf einer Kinnor .

[Youtube=http://www.youtube.com/watch?v=YpycB4JR3AQ]

Im jüdischen Legendenkreis rettete die schöne Jüdin Esther als Frau des persischen König Xerxes I, den Juden das Leben. Hier eine Arie aus einem Oratorium eines Künstlers der Renaissance, begleitet von Harfenmusik:

Diese berührende Geschichte im Alten Testament ging, wie man weiß – damals – gut aus. Im Iran, in Hamadan, steht jetzt noch das Grabmal der Esther und des Mordechai (Israelheute.com).

Schon längst gehört die Harfe zu den beliebten Instrumenten, auf denen auch in einem Konzert, bei Messen, Hochzeiten oder sogar einer Vernissage gespielt wird. Auch die kleinen Engelchen, die als putzige Figuren vielfach die Weihnachtsbäume verzieren, halten oft eine Harfe in ihren Händen. In der folgenden Version des Weihnachtsliedes „Süßer die Glocken nie klingen“ wird ein Tenor von Harfenmusik begleitet:

Zank und Streit sollten allerdings in der „fröhlichen und gnadenvollen Weihnachtszeit“ auch der US-Regierung gegenüber ruhen.

In diesem Sinn wünsche ich allen Lesern dieses Blogs eine „Stille Nacht, Heilige Nacht!“ ein frohes Fest und schöne Feiertage.

[YouTube=http://www.youtube.com/watch?v=oRh4OWvqaE0&feature=related]

Bild:Stille Nacht Kapelle

Spannende Hintergrundinformation: The Power of Nightmares

September 3, 2007 um 1:34 pm | Veröffentlicht in Anachronismen, Gesellschaft, Middle East, USA, Videos, World War IV | 1 Kommentar

Die Filmdokumentation „The Power of Nightmares“ des Regisseurs Adam Curtis zeigt die Entwicklung des Islamismus bzw. Terrorismus beginnend in den 40-er bzw. 50-er Jahren ebenso wie den Aufstieg der Neokonservativen in den USA. Dabei zeigt der Film auf, dass nicht so sehr eine weltumspannende, hierarchisch gegliederte islamische Organisation den Westen bedroht, sondern dass ein Konglomerat aggressiver Gruppierungen aus unterschiedlichen Motivationen Interessen im Nahen und Mittleren Osten verfolgt. Parallel dazu wird der Aufstieg der Neokonservativen in den USA gezeigt.

Die Erstausstrahlung der drei Teile auf BBC erfolgte im Oktober 2004 und erregte großes Aussehen. BBC gab deshalb die Filme zum Download frei. Alle Teile stehen unter folgenden Links zum Download parat:

Part 1 – Baby it’s Cold Outside | 64kbps | 256 kbps | mpeg2
Part 2 – The Phantom Victory | 64kbps | 256 kbps | mpeg2
Part 3 – The Shadows in the Cave | 64kbps | 256 kbps | mpeg2

Ganz kurz möchte ich vorab erklären, dass sich der Grundgedanke dieses Films mit dem Ergebnis aus anderen Recherchen und Büchern dahingehend deckt, dass zwar Gruppen von Terroristen durchaus ihr Unwesen treiben. Es besteht aber begründeter Verdaht, dass die zur „Weltverschwörung“ hochstilisierte Gefahr eines weltweiten Jihad gegen den Westen sehr oft als weit überzogen dargestellt wird.

Zum Film passt auch die Aussage des bekannten Journalisten Peter Scholl Latour, nach dessen Ansicht die gefürchteten Terrornetze zwar vorhanden sind, aber dass diesen noch nicht einmal die Bedeutung zukommt, die jene der Drogenhändler in Südamerika besitzen.

Die Trainingslager von Al Kaida kamen über die Darstellung einer normalen infanteristischen Ausbildung oder rudimentären Anleitung zu kriegsüblichen Sprengungen nicht hinaus. Ein armer Hund wurde vergast. Dies sieht man in einem Film (Peter Scholl Latour, Kampf dem Terror, Kampf dem Islam, Ullstein, S 17).


Baby it´s cold (14.1.2005, BBC)


The Phantom Victory (14.1.2005, BBC)


Shadows in the Cave

(14.1.2005, BBC)


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Transskripte der Sendungen:

  • Part 1 – Baby it’s Cold Outside
    [ TEXT | AUDIO ]
  • Part 2 – The Phantom Victory
    [ TEXT | AUDIO ]
  • Part 3 – The Shadows in the Cave
    [ TEXT | AUDIO ]

Zusatzinformation:

9/11: Anschlag oder kontrollierte Sprengung?

September 1, 2007 um 10:32 pm | Veröffentlicht in Gesellschaft, Middle East, Skandale, Videos, World War IV | 4 Kommentare

In wenigen Tagen jährt sich wieder der 11. September, jener traurige Tag, an dem im Jahr 2001 die Skyline von New York durch Anschläge zerstört wurde. Mittlerweile existieren zu diesem Thema zahlreiche informative Internetseiten, Weblogs und sogar Bücher.

Deshalb möchte ich in diesem Beitrag gar nicht so sehr auf die vielen Ungereimtheiten rund um 9/11 eingehen, sondern nur exemplarisch eines der Details herauszugreifen. Ich fragte mich, wieweit der gelegentlich geäußerte Verdacht zutreffen könnte, dass im WTC bereits vor den Einschlägen Sprengladungen angebracht gewesen sein könnten.

Auch einige Videoclips legen den Verdacht nahe, dass sowohl das WTC1 als auch das WTC2 kontrolliert durch Sprengladungen zum Einsturz gebracht wurden. Doch zunächst einmal ein Blick auf den Zeitplan:

9:59:04 vormittags: Der Südturm des WTC bricht plötzlich zusammen und stürzt unten in die Straßen. Eine massive Staubwolke und Trümmer verhüllen die Sicht. Später wird erklärt, dass der Einsturz nicht durch den Einschlag des Flugzeuges, sondern durch die starke Hitze der in Brand geratenen Brennstoffs verursacht wurde. Das WTC sollte aber eigentlich dem Aufprall einer 707 standzuhalten. Der Tank einer 767 enthält ebenso viel Kerosin.

Seismographen der Universität Kolumbia, Lamont Doherty-Erde Sternwarte in Palisaden, New York, 21 Meilen nördlich vom WTC, zeichneten am 11. September 2001 sehr interessante seismische Aktivitäten auf, für die es immer noch nicht geklärt wurden.

Während die Einschläge der Flugzeuge nur minimale Spitzen verursachte, registrierten die Seimographen zu Beginn jedes Einsturzes außergewöhnliche Spitzen. Beim Einsturz des Südturmes wurde um 9:59:04 ein Beben der Stärke 2,1 gemessen, bei dem des Nordturmes um 10:28:31 eines mit der Stärke 2:3.

Die Spitzen der Aufzeichnungen wurden eindeutig jeweils dann aufgezeichnet, als die Einstürze begannen und nicht, als die fallenden Trümmer auf die Erde aufschlugen.

Diese Unregelmäßigkeiten legen den Gedanken nahe, dass dort, wo die unterstützenden Stahlsäulen des WTC mit dem Fundament verbunden sind, eine Explosion stattgefunden hatte.

Der Einsturz des Südturmes nahm nur 10 Sekunden in Anspruch, während der Einsturz des Nordtumrs um 10:28:31 nur etwa 9 Sekunden benötigte. Dies ist nicht viel mehr, als der freie Fall auf der gleichen Höhe in Anspruch genommen hätte und zeigt, dass wenig Widerstand vorhanden war.

Seismische Störungen wie diese könnten bei einer kontrollierten Sprengung entstehen, zu deren Durchführung zunächst im Fundament eine Sprengladung angebracht wird und dann nach einem durchdachten Plan der Rest vom Sprengstoff so verteilt wird, dass die Stockwerke in sich zusammenstürzen.


911 Truth: Modern Miracle of Science Defies Physics!!


Ein Flugzeug des Typs 767 fasst etwa 90.000 Liter. Das reicht für etwa 12.000 km. Eigentlich ist das nicht so viel, wenn man bedenkt, dass ein großer Tankwagen etwa 65.000 l transportieren kann.

Jene zwei Flugzeuge, American 11 und United 175, die letztendlich in das WTC krachten, starteten auf dem Flughafen in Boston (9/11 report) Richtung Los Angeles. Diese Stadt liegt etwa 4000 km weit entfernt liegt. Manche meinen, der Tank könnte nicht ganz voll gewesen sein, da manchmal nur für den folgenden Flug getankt wird. Außerdem kostet bereits der Start sehr viel Energie. Die Flugzeuge wurden allerdings gleich nach dem Start entführt. Reicht das, um so hohe Gebäude nach einem Anschlag wie Kartenhäuser in sich zusammenfallen zu lassen? Zu jenen, die sich wunderten, dass das Gebäude zur Gänze einstürzte, gehörte der bekannte Terorist Osama bin Laden.

Der Name bin Laden steht, wie man weiß, auch für den einer mächtigen Baufirma, die in Saudi Arabien beeindruckende Hochhäuser baut. Osama bin Laden kämpfte im Afghanistankrieg gegen die Rote Armee. Die Taliban, in deren Reihen er als gefürchteter Mudschahedin, als Freiheitskämpfer galt, wurden vom CIA und vom ISI, dem pakistanischen Geheimdienst ausgebildet. Wenn jemand etwas von Bauwerken und Sprengsätzen gleichzeitg etwas verstand, war er vermutlich Osama bin Laden. Es gelang mir, auch von ihm eine Stellungnahme im Internet zu finden:

UBL: (…Inaudible…) we calculated in advance the number of casualties from the enemy, who would be killed based on the position of the tower. We calculated that the floors that would be hit would be three or four floors. I was the most optimistic of them all. (…Inaudible…) due to my experience in this field, I was thinking that the fire from the gas in the plane would melt the iron structure of the building and collapse the area where the plane hit and all the floors above it only. This is all that we had hoped for. December 13, 2001, TRANSCRIPT OF USAMA BIN LADEN VIDEO TAPE (Quelle).

Zwischen dem Bekanntwerden der Entführung um 8:31 im Flughafen Boston und dem Einschlag in den Südturm um 8:45 und dem in den Westturm um 9.03 vergingen lange Minuten, in denen nichts unternommen wurde. Eine der größeren Organisationen, die vehement die Ansicht vertritt, dass es sich um einen Insider-Job gehandelt haben könnte, ist die justicefor9/11.org, die harte Kritik an der US-Regierung und der offiziellen Darstellung des Anschlags im Internet veröffentlichte. (911truth.org).


:Justice for 9/11 (Part1, Part 2)



Weniger bekannt als die spektakulären Angriffe auf die Twin Towers wurde die Tatsache, dass das WTC7, ein Gebäude, das hinter den großen Zwillingstürmen kaum zu sehen war, ebenfalls auf mysteriöse Art einstürzte. Aus welchen Gründen auch immer wurde dier Einsturz des WTC7 im BBC ebenso wie im CNN der Einsturz des WTC7 in den Nachrichten bereits gemeldet, noch bevor das Gebäude kollabierte.


BBC Reports Live that WTC7 has fallen, yet it still stands


In Anbetracht der Umstände ließ sich Senator John Kerry, der sich 2004 ebenfalls um das Präsidentschaftsamt beworben hatte, zu der Erklärung hinreißen, dass das WTC7 mit einer „Controlled Demolition“ zum Einsturz gebracht wurde.


John Kerry says building 7 controlled demolition


Senator John Kerry was questioned about the collapse of WTC Building 7 during an appearance at Book People in Austin, Texas. Kerry responded: „I do know that that wall, I remember, was in danger and I think they made the decision based on the danger that it had in destroying other things– THAT THEY DID IT IN A CONTROLLED FASHION.“

Kann man es wirklich beweisen, dass die US-Regierung mit der offiziellen Darstellung die Öffentlichkeit belog? Viele behaupten es und arbeiten daran, ihre Anschuldigungen hieb- und stichfest zu gestalten. Insgesamt gesehen ist viel zu viel Material vorhanden, um sämtliche Zweifel lediglich als Verschwörungstheorien abhaken zu können. Das Profil jener Wissenschafter und Gesellschaftskritiker entspricht nicht dem jener Schriftsteller, die zur eigenen und ihrer Leser Freude immer wieder sehr spannende Bücher schreiben. Die Akten sind noch lange nicht geschlossen.

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